Zurück in die Kindheit – Die zauberhafte Reise ins Disneyland

Die Expi Mädels vor dem Disney Schloss

Ich weiß, es mag vielen kitschig vorkommen. Vielleicht auch übertrieben und ganz bestimmt illusioniert. Manche von euch mögen wohl auch gerade den Kopf schütteln. Doch diejenigen waren eben noch nicht selbst dort. Wo? Die Rede ist von der zauberhaften Welt hinter den sieben Bergen von Paris: dem Disneyland. Sind erst einmal die glitzernden Türme des Märchenschlosses zu sehen, ist es auch um den letzten von uns geschehen. Versprochen! Denn ich weiß, dass ich nicht alleine dastehe wenn ich sage, dass Disney meine gesamte Kindheit und Jugend prägte und das nicht zu knapp. Ich erinnere mich noch genau an die vielen Videokassetten, mein Fabius Kuscheltier und meine Ariel Barbie Puppe, die ich immer mit in die Badewanne nehmen durfte. Als bei der Disney Illumination Show am Glitzerschloss dann mein Lieblingssong von Ariel gespielt wurde umrahmt von plätschernden Wasserspielen und dem zauberhaftesten Feuerwerk das meine Augen je sehen durften, war es dann soweit – ich fing an zu heulen. Und kam mir dabei nicht einmal doof vor. Denn genau das ist es ja, was Disney so besonders macht. Die Perfektion der Inszenierung, die Stimmigkeit der Konstellationen, die Einzigartigkeit des Auftritts und die Magie der Geschichten. Kurz und knapp: Die Verzauberung. Doch ich will nicht zu viel vorwegnehmen. Die Geschichte beginnt nämlich ein paar Tage früher…

Disneyland Paris

…Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit in einem nicht allzu fernen Land namens Frankreich ein verzaubertes Königreich. Dort lebten viele bunte Persönlichkeiten und auch sehr viele Kinder. Jeder Tag begann mit einem Lächeln, die Leute grüßten sich auf den Straßen und über allem glitzerten die Türme des verwunschenen Märchenschlosses. Nein, ganz so ist es natürlich nicht. Es gibt auch allerhand Gebrüll von Kindern, die ihre Eiskugel auf dem Boden wiederfinden müssen, genervte Eltern, die sich nichts sehnlicher wünschen, als den nächsten Glühweinstand aufzusuchen, verlorengegangene Ballons, die traurig in Bäumen hängen und Teenager, die nichts besseres zu tun haben als die armen Darsteller der Disneyfiguren zu ärgern. Der ganz normale Wahnsinn eben. Doch sind erstmal die Lichter aus und eine Show beginnt, fällt der Zauber über die Menge und alle lauschen gespannt mit großen Augen. Meinen ersten Tag durfte ich im Disney Village Nature Paris verbringen. Dieser Park ist noch sehr neu, er liegt etwa 15 Minuten vom Disneyland entfernt. Das Hotel ist über das ganze Gelände verteilt in Mitten von Weiden und Wald. Das Zentrum schmückt ein großer angelegter See, an dessen Ufer verschiedene Restaurants, Kaffees und Geschäfte gereiht sind.

Ausblick aus der Suite im Disney Village Nature de Paris

In dem Park spielt deutlich die Natur die Hauptrolle. Familien können hier entspannen. Neben diversen Themenwelten wie zum Beispiel einem Wasserpark mit Riesenrutschen, einer Auswahl an Spielen und sportlichen Aktivitäten auf dem Gelände, Kühen und Ponys können auch zusätzliche Aktionen gebucht werden, wie zum Beispiel Koch- und Backkurse. Ich verbrachte meine Zeit dort mit baden und spazieren, ließ meine Gedanken abschweifen und genoss die freie Zeit. Im Restaurant Cepages verbrachte ich zum Abschluss einen wundervollen Abend mit Drei-Gänge-Menü und freute mich sehr über die besonderen Gerichte und die schöne Präsentation. Auch der Service war top, ich fiel anschließend glücklich und zufrieden in mein großes kuscheliges Bett und schlummerte wie Dornröschen.

Schlafzimmer im Disney Village Nature de Paris

Suite im Disney Village Nature de Paris

Allerdings nur bis mich der Wecker am nächsten Tag aus den Träumen riss. Denn der Tag war vollgepackt mit allerlei Programm-Punkten. Der Kaffee und das Croissant in der Farm, ein gemütliches Lokal im Landhausstil, weckten mich wieder auf. Vielleicht war es auch die Anwesenheit des netten Bartenders, der mir immer wieder Blicke zuwarf. Nachdem ich nach dem Frühstück meine Koffer gepackt hatte, fuhr ich mit einem Shuttle zu meinem nächsten Zuhause: dem Disney Newport Bay Club. Dort verbrachte ich dann die nächsten zwei Nächte, auch wenn es mir im Nachhinein betrachtet viel länger vorkam. Doch für Koffer auspacken war keine Zeit. Da ich mit einer Gruppe von Expis reiste (so nennen sich Reisebüromitarbeiter) hatte ich die einzigartige Möglichkeit, auch die anderen Hotels von Disney kennenzulernen.

Feeling wie im wilden Westen – vor dem Disney Hotel Cheyenne

Es sind insgesamt sechs an der Zahl in verschiedenen Preis- und Sterneklassen, die sich alle einem unterschiedlichen (Disney geprägten) Thema widmen. Dabei wird die Harmonie der einzelnen Bestandteile des Konzepts in die Perfektion getrieben und die Symbiose schwingt in detailverliebter Ganzheitlichkeit. So finden sich zum Beispiel im Disney Cheyenne, welches sich an dem Film Toy Story orientiert, auf jedem Zimmer Cowboystiefel-Lampen, angepasste Wandtapeten, Sattel-Barhocker, Kutschen und viele weitere Dekorationen, die besonders Kindern den Eindruck vermitteln mit Woody im wilden Westen zu sein, jedoch ohne dabei zu übertreiben. Für den Komfort ist in jedem Hotel gesorgt, ganz besonders natürlich im Disneyland Hotel, welches sich ganz dem königlichen Dasein und Märchenzauber widmet.

 

Das Disneyland Hotel

Gallerie im ersten Stock des Disneyland Hotel*****

Das rosa Schloss lässt von außen schon alle Märchenherzen höherschlagen. Und auch innerhalb des – ja, man muss es eigentlich so nennen – Schloss, bleibt kein Wunsch unerfüllt. Die Kleidung der Hotelangestellten, das Reinigungspersonal gekleidet wie Zofen früherer Zeit, die Rezeptionisten in langen, edlen Gewändern, eine große Eingangshalle mit Galerie, weiße Verschnörkelungen, warmes Licht, süßlicher Duft und in der Mitte all dessen ein wundervoll geschmückter Weihnachtsbaum und ein Lebkuchenhaus in Lebensgröße. Und wieder einmal ist die Inszenierung perfekt gelungen. Aber wenn nicht von Disney, von wem dann?

Nachdem ich also fertig war mit Staunen und Bewundern ging es endlich ab in den Park! Und ein Kindheitstraum wurde wahr… Da ich ein Adrenalin-Junky bin, kam ich um die Star Wars Hyperspace Mountain nicht drum herum. Vier Mal nicht drum herum. Auch im Walt Disney Studios Park fand ich genügend Ausgleich für meinen Adrenalin-Mangel.  Doch nicht nur die Achterbahnen beschäftigten mich: der Park hatte etwas Eigenes, wie eine kleine Welt fernab der Realität. Besonders die Kinderaugen werde ich nie vergessen, wenn sie eine der vielen Disneyfiguren, die im Park herumlaufen, entdecken. Die Augen, die voller Erstaunen feststellen, dass sie gerade tatsächlich Mickey Maus begegnen, der hier im Park zuhause ist.

Mein allerliebster Hund Pluto

Happy mit Donald Duck!

Abgesehen von den Kindern gab es allerhand lustige Szene zu beobachten: Teenager mit Mickey Mouse Ohren hüpften umher, posend vor dem Schloss, um es gleich auf Instagram allen ihren Followern mitzuteilen, Pärchen küssten sich romantisch in dem verwunschenen Garten von Alice im Wunderland und auch wenn es zeitweise anstrengend war mit so vielen Menschen und Eindrücken gleichzeitig fertig zu werden, herrscht dennoch konstant gute Laune. Am nächsten Tag im Park hatte ich sogar das Glück und durfte die große Parade aus nächster Nähe bei ihrem Umzug durchs Disneyland beobachten. Die aufwändigen Kostüme, die prachtvoll geschmückten Wägen und das Schauspiel der Figuren veranlassen denke ich auch noch den letzten Grumpy Zwerg dazu, einmal die Hand zu heben und freudig zurück zu winken. Wenn auch nur kurz.

Die Grinsekatze grinst im Labyrinth von Alice im Wunderland

Auch das schlechte Wetter hat uns nicht aufgehalten!

Ich könnte wohl noch ewig so weitermachen und berichten von meinen vielen Erlebnissen und Eindrücken im Zauberland, doch wird es mir vermutlich nie vollständig gelingen, alles zu beschreiben, denn dafür reicht in diesem Blog der Platz nicht. Fakt ist jedoch, dass ich es jedem nur ans Herz legen kann, einmal diese Erfahrung zu machen, in einem Bettchen wie Dornröschen zu schlummern, mit Alice und ihren Freunden Tee zu trinken, mit Peter Pan zu fliegen und im Hollywood Terror Tower in die Tiefe zu stürzen. Erlebe selbst die nicht nur emotionale Achterbahnfahrt und erfahre Disneys schamlosen Appell an deine tiefsten Gefühle, die dich auf eine Reise in deine Kindheit schicken. Und wer weiß, vielleicht lachst du dann ja gar nicht mehr über mich, wenn du dich selbst, ein Freudentränchen verdrückend, vor dem Märchenschloss wiederfindest und in deinen Träumen im happily ever after versinkst…

Zwergbilder schmücken die Hoteltüren im Disneyland Hotel

Romatische Zimmerdekoration im Disneyland Hotel

 

Solche Schilder findet man nur an der Haltestelle vom Disneyland

Das Schloss und ich

Reisetagebuch von Freunden: Schulungsreise Vietnam

Um dem Leitspruch „Von Freunden empfohlen!“ gerecht zu werden, haben sich 12 Reisespezialisten am 12. Mai aufgemacht in ein ursprüngliches, exotisches und märchenhaftes Land. Für Sie entdecken wir die Magie Vietnams mit seinen alten Tempeln und kolonialen Bauten, seinen mächtigen Flüssen, hohen Bergen und traumhaften Stränden.

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