Georgia on my mind – Alligatoren, Coca Cola und Südstaatenflair

Exakt 80 Jahre ist es her, seit am 15. Dezember 1939 in Atlanta die Weltpremiere des Films „Vom Winde verweht“ stattfand. Als einer der erfolgreichsten Filme der Geschichte prägt er seither das romantische Bild der alten Südstaaten, insbesondere von Georgia. Dabei hat der touristisch oft unterschätzte „Peach State“ viel mehr zu bieten. Das pulsierende Atlanta mit seinen internationalen Firmenzentralen, die wilde Urlandschaft der Okefenokee-Sümpfe, die Südstaatenperle Savannah sowie die traumhaften Strände der Atlantikküste garantieren einen erholsamen, abwechslungsreichen und vor allem überraschenden Amerika-Urlaub abseits der üblichen Reiseziele.

 

Eine Reise durch Georgia beginnt im Regelfall in Atlanta, wo Du am passagierreichsten Flughafen der Welt landest. Die Hauptstadt Georgias ist eine Stadt der funkeln-den Wolkenkratzer und der mondänen Firmenzentralen, von denen einige für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Die „World of Coca Cola“ bietet einen faszinierenden Ein-blick in die Geschichte der bekanntesten Marke der Welt, unter anderem können 100 unterschiedliche Getränke aus aller Welt verkostet werden. Bei einer CNN Studio Tour kannst Du einen Blick hinter die Kulissen des ersten Nachrichtensenders der Welt werfen. Bekannt ist Atlanta auch durch die Olympischen Sommerspiele 1996, an die der Centennial Olympic Park erinnert, wo heute das Georgia Aquarium steht. Es ist mit über 100.000 Tieren das größte Aquarium des Kontinents.

 

 

Völlig anders als im geschäftigen Atlanta verläuft das Leben in den Orten entlang des sogenannten Antebellum Trails, der sich vom quirligen Universitätsstädtchen Athens über rund 160 Kilometer bis ins vornehme Macon mit seinen vielen Südstaaten-Villen zieht. In Athens solltest Du Dir Zeit nehmen, einige der Clubs zu besuchen, die hier an allen Ecken Live-Musik der verschiedensten Stilrichtungen bieten. Auf dem Weg nach Süden musst Du auf jeden Fall in Madison, der „schönsten Kleinstadt der USA“und in Milledgeville anhalten, nirgendwo sonst ist die Welt von Scarlett o’Hara und das Flair des alten Südens noch so gegenwärtig. Auch das „Hay House“ in Macon, dem Geburtsort von Otis Redding, ist ein Fixpunkt am Antebellum Trail.

 

 

 

 

 

Geschätzte 15.000 Alligatoren bevölkern den Okefenokee-Sumpf, eines der ältesten und größten Sumpfgebiete der USA. Wer diese Tiere aus nächster Nähe sehen will, unternimmt am besten eine Boots-fahrt durch diese einzigartige Wasserprärie mit ihrer üppigen Vegetation. Die Kleinstadt St. Marys ganz im Süden des Bundesstaates ist der ideale Ausgangspunkt so-wohl für einen Besuch der Sümpfe als auch für einen Ausflug zu den „Golden Isles“ an der Atlantikküste mit ihren puderzuckerweichen San-stränden. Auf der naturbelassenen Insel Cumberland kannst Du durch einen Wald voller mit Spanish Moss verschleierter, knorriger Eichen wandern und wenn Du Glück hast, begegnest Du in den Dünen den hier lebenden Wildpferden. Etwas nördlicher liegen St. Simons mit dem historischen Leuchtturm und Jekyll Island, wo sich das Georgia Sea Turtle Center auf die Rettung und Erforschung der Meeresschildkröten spezialisiert hat.

 

 

Zu den Höhepunkten jeder Georgia-Reise zählt Savannah mit seinen vielen Parks, den malerischen gepflasterten Straßen und dem ältesten historischen Stadtbezirk der USA. Die viktorianischen Häuser und gepflegten Gärten dienen immer wieder als Kulisse für Filmproduktionen, so wurde etwa die bekannte Bankszene aus dem Film „Forrest Gump“ in Savannah gedreht. Bekannt ist die Stadt über-dies für ihre Gespenstertouren, die auf Friedhöfe und in verwunschene Kneipen führen, wo heute angeblich noch die Geister längst Verstorbener wandeln. Kein Wunder, denn wer einmal in Georgia war, möchte nie mehr von hier weg!

Eintauchen in die Welt der Musik – Frühlingsrausch in den Südstaaten

SMF2013_Del McCoury Band_AyanoHisa_VASo zauberhaft und so geheimnisvoll ist der Süden der USA! In Savannah, der Perle des US-Staates Georgia, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die älteste Stadt Georgias wuchert mit Südstaatenarchitektur und altem Baumbestand. Wer durch die Stadt schlendert, dem fallen rasch die vielen geometrisch angeordneten Stadtparks auf. 254 sind es an der Zahl, die 24 Squares, die zum Verweilen einladen. Hektik gibt es hier nicht! weiterlesen